Spende der Aktion 100.000

Artikel herunterladen (PDF)

Besuch der 23. Ulmer Vesperkirche

Von Januar bis Anfang Februar veranstaltet die Pauluskirchengemeinde in Ulm jedes Jahr die Ulmer Vesperkirche. Die Ehrenamtlichen des Besuchsdienstes Ulmer Westen waren am 5.2.2018 eingeladen die Vesperkirche, die heuer zum 23. Mal stattfand, als Gemeinschaft zu besuchen. Zum Mittagessen fanden sie sich im Foyer zusammen, um in diese einzigartige Atmosphäre einzutauchen, die entsteht, wenn sich unterschiedlichste Menschen unterschiedlichster Herkunft zum Essen an einen Tisch setzen und ins Gespräch kommen. Nach dem Essen fand sich unsere Gruppe im ehemaligen Konfirmatenzimmer von Sophie Scholl ein. Nach einer kleinen Einführung in die Thematik der Vesperkirche konnten im Gespräch noch viele Details geklärt und nähergebracht werden. Eine schöne Tasse Kaffee rundet das Mittagessen ab, bevor der Besuch mit der Andacht am Altar einen berührenden Abschluß fand.

JG

Kurzbeschreibung des Besuchsdienstes Ulmer Westen

Der Besuchsdienst Ulmer Westen ist ein von Ehrenamtlichen getragener Besuchsdienst, bei dem die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden der Martin-Luther-Gemeinde, der Christusgemeinde, der Heilig Geist Gemeinde, der Gemeinde St. Elisabeth und Maria Himmelfahrt zusammen mit der AG West kooperieren.

Der Besuchsdienst hat sich zum Ziel gesetzt in den Ulmer Stadtteilen Weststadt und Söflingen ältere und nicht mehr mobile Menschen zu Hause und in den drei lokal ansässigen Pflegeheimen zu besuchen. Dabei soll der Vereinsamung dieser Menschen entgegengewirkt werden. Es soll ihnen Teilhabe am sozialen Leben weiterhin ermöglicht werden. Den ehrenamtlichen Besuchern soll eine sinnvolle Möglichkeit zum sozialen Engagement geboten werden. Der Besuchsdienst steht allen Menschen in den Heimen und den Stadtteilen Weststadt und Söflingen zur Verfügung, unabhängig von Geschlecht, Religion o.ä..

Dazu bringt die ebenfalls ehrenamtlich tätige Einsatzleitung Besucher und besuchwünschende Menschen zusammen.  Die Einsatzleitung begleitet die auf diese Weise vermittelten Besuchspaare und organisiert für die Ehrenamtlich Tätigen Fortbildungen, die mit Dank und Wertschätzung verbunden werden. Besucher und Besuchte verabreden dann selbstständig zu Besuchen und Unternehmungen, können dabei aber jederzeit auf die Unterstützung der Einsatzleitung zurückgreifen. Teilweise entstehen aus den ersten Besuchen freundschaftliche Verbindungen. Damit ist auch ein gewisser Frühwarneffekt möglich, wenn sich Bedingungen für ältere Menschen verschlechtern sollten.

Der Besuchsdienst wurde 2009 als Kooperation der Projektpartner mit Zustimmung der entsprechenden Gremien gegründet. Anfang 2010 startete die eigentliche Besuchsdienstarbeit. Seither hat sich der Besuchsdienst Ulmer Westen zu einer wahrgenommenen und anerkannten Größe im Ulmer Westen entwickelt. Er ist eingebunden in ein Netzwerk aus Heimleitungen, Sozialdiensten der Stadt Ulm und den Kirchengemeinden.

Derzeit arbeiten 10 Personen in der Einsatzleitung mit und rund 40 ehrenamtliche Besucher und Besucherinnen.